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Brandon Routh Interview Drucken
Geschrieben von bip   
Montag, 27 März 2006, 18:06 Uhr

ImageVor einigen Wochen führten die Kollegen von LationoReview nach der ShoWest Veranstaltung ein Interview mit Brandon Routh welches wir für Euch übersetzt haben.

Routh: “DU!!! Wegen dir musste ich mich eine ganze Woche in meiner Wohnung verstecken!!!

Kel: Aber ich habe dich der Welt vorgestellt!!!

Routh: Ja, Ja hast du. Ich sah deinen Namen auf dem Plan und sagte: Oh, toll, jetzt treffen wir uns endlich.’

Kel: War es ein großes Problem für dich, als ich aufdeckte, dass du der neue Superman bist? Warst du verärgert?

Routh: Nicht verärgert, aber es war ein großer…es war definitiv ein Schock. Es war der Vorläufer von…dem Beginn meines neuen Lebens. Aber ich blieb in meinem Apartment und ging nirgendwo hin weil ich noch nicht wollte…weil ich den Job noch nicht hatte, ich hab zwar für die Rolle vorgesprochen, aber ich hatte den Job noch nicht, darum wollte ich mit niemandem sprechen.

Kel: Wann war es für dich wirklich klar dass du Superman wirst?

Routh: Eine Zeit lang wurde es immer klarer…sogar bevor ich den Job wirklich hatte, denn Brian (Singer) vertraute mir an dass ich dieser Typ war. Er wollte dass ich diesen Job bekomme, aber es mussten auch noch ein paar andere Leute zustimmen bis es klar war, an diesem Punkt habe ich angefangen darüber nachzudenken. Ich habe sehr vernünftig darüber nachgedacht und bin nicht ausgeflippt oder so. Es ist eine riesige Sache, aber jeden Tag nimmt man es besser wahr und versteht immer mehr, was es bedeutet.

Kel: Der Film dauert 2.30-2.45 Stunden, bist du besorgt über die Länge des Films?

Routh: Ich glaube nicht. Die Zeit vergeht sehr schnell. Ich habe eine sehr frühe Version davon gesehen und es verändert sich die ganze Zeit, aber ich war aufgeregt und ich wusste was passiert und ich war so aufgeregt es zu sehen, aber ich glaube nicht, das es ein Problem (mit der Zeit) gibt. In Wirklichkeit denke ich, dass es wichtig ist so viel wie möglich in den Film zu packen damit die Zeit schnell vergeht, denn das ist was die Leute wollen, sie wollen so viel wie möglich sehen.

Kel: Inwiefern unterscheidet sich Kevin Spaceys Darstellung des Lex Luthor von Gene Hackmans Darstellung?

Routh: Der größte Unterschied ist wie böse und unheimlich Lex in diesem Film ist. Er hat keine Zurückhaltung. Er ist ein Wirklich böser Kerl, was großartig ist weil er einfach die Spannung im ganzen Film hebt. Je böser der Schurke ist, desto mehr steht auf dem Spiel.

Kel: Wie unterscheidet sich dein Superman von dem von Reeve?

Routh: Es ist eine geringe Abweichung wegen des Drehbuch und es gibt andere Anforderungen. Ich denke in diesem Film sehen wir ihn unter einem größeren emotionalen Druck, weil er verschwand ohne sich zu verabschieden. Daher muss er Beziehungen neu aufbauen, Lois ist nicht froh darüber, dass er sie verlassen hat und so muss er zu sehr vielen Leuten neue Verbindungen aufbauen, zum Beispiel zu seiner Mutter und all diesen Leuten. Daher ist er emotional in einer anderen Rolle, er wächst und reift wegen dieser Dinge. Er lernt und wächst daran. Das ist also der Grunde Unterschied zum alten Superman. Es liegt an der Geschichte.

Kel: Superman ist das ultimative amerikanische Symbol, was glaubst du wie Superman weltweit wahrgenommen wird?

Routh: Ich denke in diesem Film ist es sehr offen. Es ist sehr offen für jeden auf der Welt. Ich denke Superman sollte…Er wurde in Amerika von Amerikanern und mit amerikanischen Grundsätzen geschaffen bzw. er wurde so gezeichnet. Jetzt wird er von der gesamten Welt als ein inspirierender Charakter gesehen, der die Leute aufbaut. Ich denke das werden die Leute in diesem Film erkennen. Keiner wird ausgeschlossen.

Kel: Würdest du sagen es ist eher wie die Botschaft eines Messias?

Routh: Es ist so ein Thema das aus dem Film herauskommt. Jemand zu dem aufsehen kann, jemand der man selber gerne wäre, Es ist eine großartige Botschaft, eine positive Botschaft für jeden auf der Welt.

Kel: Du hast mal gesagt dass du während „Superman Returns“ reifer geworden bist, was ist an dem heutigen Brandon anders als an dem „Lucky Strike“-Brandon?

Routh: Ich war damals selbstbewusst, aber jetzt bin ich viel selbstsicherer, falls es da einen Unterschied gibt. Ich habe mehr Selbstvertrauen weil ich.…weil wir einen fantastischen Film gemacht haben, ein Produkt über das ich sehr froh bin, er wird sehr aufregend für sehr viele Leute, so kann ich einerseits davor zurückschrecken oder auch aufstehen und mich selbst ändern, denn wenn du einen so großartigen Charakter darstellst, färbt etwas auf dich ab und ich habe mehr Selbstsicherheit gewonnen, meine Statur hat sich geändert und ich glaube ich spreche verständlich. (lacht)

Kel: Offensichtlich lässt der Film Löcher für eine Fortsetzung und in diesem Film sind Lex und sein Handlanger die einzigen Bösewichter, wen würdest du gerne als Bösewicht im 2. Teil sehen?

Routh: Ich weiß nicht, da gibt es viele…wir haben das Spiel synchronisiert und welche erschaffen...

Kel: Das Spiel hat nichts mit dem Film zu tun oder ist mit ihm verbunden, richtig?

Routh: Nein, hat es nicht. Es wäre ein interessanter Feind, aber es ist schwer vorzustellen, wie du ihn bekämpfen würdest. Als ein Schurke in der Fortsetzung wüsste ich nicht wer in Frage kommt, aber ich würde sagen jemand, der keine wirkliche physische Herausforderung darstellt, was toll an Lex Luthor ist, er kann Superman physisch nicht das Wasser reichen, aber er kann ihn psychisch unter Druck setzen, und darum geht es in dem Film. Die Herausforderung ist, einen wirklich bösen Typ zu machen, er soll nicht zu verrückt sein oder zu weit hergeholt was dem Film die Realität nehmen würde.

Kel: Du hast bei ShoWest den Award “Male Star of Tomorrow” bekommen, hättest du vor drei Jahren daran geglaubt?

Routh: Nein, ich weiß nicht mal ob ich vor drei Jahren überhaupt wusste, was ShoWest ist. Es ist wunderbar von den Kinobesitzern in dem Jahr geehrt zu werden, in dem ich zum ersten Mal in ihren Kinos zu sehen sein werde und dieses zeitliche Zusammentreffen ist großartig.

Kel: Die Flugzeugszene die wir heute bei der Präsentation sahen war fantastisch, als du den Flügel abreißt und das Flugzeug verfolgst…

Routh: Das ist großartig und aufregend. Die Szene ist sehr lang.

Kel: Ca. 25 Minuten.

Routh: Ja (Lacht)

Kel: Was machst du als nächstes nach „Superman Returns“?

Routh: Ich treffe mich mit vielen Leuten, es hat mir ein paar Türen geöffnet und ich warte auf das nächste Drehbuch, das meine Karriere weiterbringt.

Kel: Ich habe immer gesagt dass derjenige, der den neuen Superman-Anzug trägt einen irgendwie Christopher Reeve vergessen lassen muss. Aber ich muss ehrlich zu dir sein, du hast das Gegenteil bewiesen.

Routh: Das weiß ich zu schätzen.

Kel: Es war toll dich endlich zu treffen.

Routh: Es war auch toll dich zu treffen.

Originalartikel: LatinoReview
Deutsche Übersetzung: Bip

 
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